Nach dem Freitod des Joy-Division-Sängers Ian Curtis im Jahr 1980 übernahm der damalige Gitarrist und Songwriter Bernard Sumner (heute 55) die Rolle des Sängers bei der Nachfolgeband New Order. Als erste Postpunk-Band verbanden New Order Maschinenmusik mit Indierock und hatten Hits wie „Blue Monday“ und „True Faith“. Der enorme kommerzielle Erfolg der Band finanzierte nebenbei den legendären Nachtclub The Haçienda und machte die Plattenfirma Factory zu einem der interessanten Labels der 80er Jahre. Gerade ist „Total“ erschienen, die erste Greatest-Hits-Compilation, auf der Stücke beider Bands enthalten sind. Martin Hossbach von der Berliner Zeitung sprach mit Bernard Sumner über New Order, die Haçienda und die Gruppe Bad Lieutenant, die er seit der Auflösung von New Order betreibt. Zu einem Interview mit seinem ehemaligen Bandkollegen, dem Bassisten Peter Hook, mit dem Sumner seit Ewigkeiten im Clinch liegt, kam es aufgrund von Terminproblemen nicht.
Interview bei
Berliner Zeitung Online